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Anse Couleuvre


Ein herrlicher Strand am Ende der Welt…

Am Fuße des Mont Pelée, hinter Anse Céron, wird die Straße zu einem kurvenreichen und steilen Weg, der nach 1,5 km auf einem Sackgassenparkplatz mitten im Dschungel endet.

Dieser einsame und immer noch wilde Ort, gesäumt von Kokospalmen und üppiger Natur, zieht viele erfahrene Surfer an, die den dortigen Wellengang zur Ausübung ihres Sports schätzen. Am Meeresboden findet sich eine besondere Artenvielfalt von großer Schönheit und ideal zum Schnorcheln. Jedoch ist dabei aufgrund der Strömung Vorsicht geboten.

Die Anse Couleuvre ist der Ausgangspunkt für die beeindruckende Wanderung von 20 km (6 Stunden) nach Grand’Rivière. Ein Pfad führt durch die Überreste des Anwesens Anse Couleuvre und den Dschungel an einer kleinen Furt zum Meer vorbei und ermöglicht den Zugang zu einem herrlichen grauen Sandstrand, der in die Klippen eingebettet ist und an zwei Stellen durch einen Bach getrennt wird. Vergessen Sie Taucherbrille und Schnorchel nicht – der Meeresgrund hat Ihnen Wunderschönes zu bieten (nördlich des Strandes).

Wenn dort für Ihren Geschmack noch zu viele Menschen sind, können Sie die Orte Anse Lévrier und Anse à Voile (etwa 1 km nördlich) über den Wanderweg erreichen. Diese Strände am Ende der Welt sind vielleicht sogar noch schöner (aber auch gefährlicher) und schmücken sich mit dem schwärzesten Sand auf Martinique. Die folgenden Buchten sind nur mit dem Boot erreichbar.
Alternativ können Sie zum Wasserfall Cascade Couleuvre, der etwa 20 Meter hoch ist, wandern, indem Sie entlang des gleichnamigen Flusses hinaufgehen (1 Stunde 15 – 1,6 km auf einem markierten Weg).

Das Anwesen Anse Couleuvre, welches am Rande des Dschungels liegt und dessen großer Garten sanft zum schwarzen Sandstrand abfällt, ist zweifellos eines der ältesten Gebäude auf der Insel.
Viele Jahrhunderte zuvor gehörten diese Gemäuer zunächst zu einer Kakaofarm (preisgekrönter Kakao), dann zu einer Kaffee- und Lebensmittelfarm. Nach 1902 wandte sich die Farm dem Anbau von Zuckerrohr zu. Es wurden zwei Brennereien gegründet, eine für Rum, die andere für ätherische Öle und konzentrierten Zitronensaft, die für kosmetische Zwecke in die Vereinigten Staaten exportiert wurden. Viele Menschen haben dort gelebt und vor allem gearbeitet. Die zahlreichen Gebäude wurden größtenteils nach den damaligen Bauprinzipien saniert.

Dieser Teil der Insel, der nur wenige Kilometer von Precheur entfernt liegt, entwickelte sich zu einem industriellen Zentrum, in dem das Leben der Menschen von Mahnwachen, Geschichten, Liedern und Feiertagen geprägt war. In diesem Gebiet unbegrenzter Fruchtbarkeit wuchsen 40.000 Kakaobäume, 4.000 Kokosnussbäume, 6.000 Bananenbäume, 20.000 Brotfruchtbäume, 1.500 Avocadobäume und 25.000 Zitronenbäume. Die Vegetation ist vielfältig. Eine Welt eingefroren in ihrer friedlichen und bezaubernden Umgebung, begrenzt von einem schwarzen Sandstrand – die Zeit scheint dort stehen geblieben zu sein.
Manon Tardon, eine der führenden Persönlichkeiten Martiniques, lebt seit ihrer Kindheit hier.

Im weitläufigen Garten, der zum Strand hinunterführt, beherbergt das große Kolonialgebäude Zimmer mit kreolischen Möbeln (Mahagoni-Säulenbett) mit Blick auf eine Galerie.
Früher war das Anse Couleuvre ein Gästehaus, in dem man sich (sehr) entspannt und abseits des Trubels eine Weile erholen konnte, aber nach unserer neuesten Erkenntnis ist es im Moment leider nicht mehr möglich, dort zu wohnen.

Erfahren Sie mehr über die Siedlung Anse Couleuvre während der Kolonialzeit:

www.tardon.fr
http://fr.wikipedia.org/wiki/Manon_Tardon

 Sources : Lonely Planet ; Wikipedia ; www.anse-couleuvre.com

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